Du nutzt Apps via Facebook oder Twitter? Dann schau dir mal MyPermissions an.

Für neue Apps registriert man sich am einfachsten mit Facebook oder Twitter. Das hat sich in den letzten paar Jahren mehr oder weniger zum Standardprozedere entwickelt. Jedes Mal wenn man eine App mit seinem Twitter oder Facebook Konto verbindet, genehmigt man ihr Zugriff auf seine persönlichen Daten. Meist liest man auch gar nicht wirklich, für welche Daten und welche Verwendungszwecke man da sein OK gibt.  Sascha Lobo nennt das die grosse digitale Lüge. Über die Jahre gibt man so Hunderten von Unternehmen, Services und Apps Zugriff auf seine Daten. Das manuell durchzuackern und zu bereinigen würde Stunden in Anspruch nehmen, und das macht dementsprechend auch Niemand.

Genau hier setzt MyPermissions an. Sowohl das Browser Plugin wie auch die mobile App des israelischen Start-Ups erstellt innerhalb von Sekunden eine Übersicht über alle Apps, die auf die eigenen Daten zugreifen.

In der Aufstellung sieht man dann auch gleich, welche Verwendungsberechtigungen die einzelnen Apps haben. Man kann diese einzeln bearbeiten, Apps rauskicken oder gleich alles auf Null setzen und alle Zugriffe entfernen. Echt praktisch.

Ich habe mal mit dem Browser Plugin einen Scan gemacht. 155 Apps greifen alleine auf meine Facebook Daten zu. Krass, was sich da so angesammelt hat.

[caption id="attachment_1297" align="aligncenter" width="720"]My Permissions - Scan mittels dem Browser Plugin My Permissions - Facebook Scan mittels dem Browser Plugin[/caption]

Ich mache jetzt mal Daten-Frühlingsputz. Das geht auch im November.

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