Genialer Musik Hack: Infinite Jukebox macht Lieblingslieder endlos

Es gibt Lieder, die kriegt man nicht mehr aus dem Kopf. Lieder, bei denen man den Repeat Knopf schon drückt, bevor der letzte Akkord erklingt. Lieder wie diese sind Lieblingslieder. Sie sind das, was Musik bewirken kann, wenn sie direkt ins Herz spielt. Für alle, die sich in diesen zwei Zeilen grad selbst erkennt haben, gibt's jetzt eine geniale Alternative zum einfachen Repeat Knopf: Die Infinite Jukebox.

So funktionierts:

  • Man lädt sein Lieblingslied als MP3 in die Infinite Jukebox.
  • Das Analyse Back-End (technologische Lösung von Echo Nest) zerlegt den Song in prägnante Teile basierend auf Beat, Harmonie, Stimmung und Lautstärke-Daten.
  • Diese prägnanten Teile werden zu einem neuen endlosen Loop arrangiert und visualisiert.

Klingt kompliziert,  hört sich aber sehr natürlich und organisch an, wie man am Beispiel des Titels: Don't Stop (Color On The Walls) von Foster The People hören kann.

Natürlich funktioniert das nicht bei jedem Song gleich gut. Generell gilt: Songs, mit vielen Wiederholungen sind für das System einfacher zu loopen. Aber am besten einfach selber damit rumspielen und ausprobieren. Toll ist auch wie die Datenvisualisierung aufzeigt, wie das System die Songteile neu kombiniert.

Die Infinite Jukebox wurde von Paul Lamere im Rahmen des MIT’s Music Hack Day in Boston gebaut. Sie ist jetzt seit einer Woche online und erfreut sich bereits grosser Beliebtheit bei Musik- und Datenvisualisierungs-Fans. Zu Recht.

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