Interview: Ein Blick hinter die Kulissen von McDonald’s Initiative “Unser Essen, eure Fragen”

Wie toll ich die #AskMcDo Kampagne finde, habe ich gestern geschrieben. Um ein bisschen mehr über die Hintergründe, die Zielsetzungen und das generelle Kampagnen-Setup von “Unser Essen, eure Fragen” zu lernen habe ich gestern morgen spontan via Twitter um ein Interview angefragt. Auch auf diese Frage erhielt ich rasch eine positive Antwort.

https://twitter.com/McDSchweiz/status/375496892723257345

Aglaë Strachwitz, ihres Zeichens Communications Manager bei McDonald‘s Schweiz hat sich gestern Nachmittag eine Viertelstunde Zeit genommen um via Skype meine Fragen zu beantworten. Ich habe das Skype-Interview mit der Quicktime Bildschirmaufnahme festgehalten, und hatte eigentlich geplant das hier in Videoform einzubauen. Leider habe ich erst im nachhinein herausgefunden, dass man für einen Audiomittschnitt noch aktiv das Mikrofon einschalten muss. Naja, man lernt nie aus, und dank diesem Herrn hier, weiss ich jetzt auch wie man die Option aktiviert.

[caption id="attachment_2717" align="alignnone" width="700"]Interview zur McDonald's Schweiz Initiative "Unser Essen, eure Fragen" Der Trick beim Screen Recording mit QuickTime: Unbedingt aktiv noch Audio Recording anwählen.[/caption]

Aus diesem Grund gibt’s die Fragen und Antworten jetzt in Textform. Ich habe versucht die Aussagen von Aglaë Strachwitz so nahe am Gespräch wie möglich wiederzugeben, es sind aber keine 1:1 Zitate.

Frage: Die Kampagne #AskMcDo ist gestern gestartet. Wie war der erste Tag?

Aglaë Strachwitz: Wir sind sehr zufrieden,  - [tweetable]der erste Tag ist wirklich gut verlaufen. Wir konnten bis am Abend bereits rund 50 Fragen beantworten[/tweetable]. Wir haben uns ja auch lange und gut darauf vorbereitet. Umso schöner ist es die Kampagne jetzt leben zu sehen.

Frage: Sie haben die Vorbereitung erwähnt, wie genau haben Sie und Ihr Team sich auf “Unser Essen, eure Fragen vorbereitet?

Aglaë Strachwitz: Die Vorbereitung war umfassend und hat auch einiges an Zeit gedauert. Bei uns waren das Vorbereitungen auf drei Ebenen:

1. Wir mussten alle internen Stakeholder von der Kampagne überzeugen. Der Vorteil dabei war, dass wir bereits auf den sehr erfolgreichen Case in Kanada verweisen konnten.

2. Wir haben uns inhaltlich & kommunikativ vorbereitet. Als erstes muss man sicherstellen, dass man die Sprachressourcen hat - wir führen die Kampagne ja in Deutsch, Französisch und Italienisch durch. Und auch wenn Sie in Englisch schreiben werden Sie eine Antwort kriegen.

Eingeschobene Frage: Was passiert, wenn ich eine Frage in Rumantsch stelle? 

Auch dann werden Sie eine Antwort erhalten, unter unseren 7’700 Mitarbeitern hat es ein einige, die Rumantsch sprechen.

Zurück zur Frage der Vorbereitung: 

Das heisst wir haben uns überlegt welche Fragen sicherlich kommen werden und dafür bereits auch Textelemente für Antworten vorbereitet. Wir haben diesbezüglich nicht einfach wild geraten, wir wissen ja über die bestehenden Feedbackkanäle in den Restaurants und über unseren Kundendienst und Facebookseite, welche Fragen unsere Kunden in der Schweiz sicherlich beschäftigen. Am ersten Tag fielen rund 50% der Fragen in die Kategorie der erwarteten Fragen.

Dann war meine Frage wohl auch eine Standard-Frage - so schnell wie ihr drauf geantwortet habt? 

Aglaë Strachwitz: (lacht) - Nein, ihre Frage war keine „Standardfrage“.

Zurück zur Frage der Vorbereitung: 

3. Und letztlich muss man so eine Kampagne ja auch technisch richtig aufsetzen. Hier stellte sich für uns insbesondere die Frage, ob wir die Plattform aus Kanada übernehmen, oder ob wir eine eigene entwickeln. Wir haben uns dann für das zweite entschieden.

Wie müssen wir uns das Kontrollcenter für das Kampagnen-Team vorstellen? Sitzen die alle in einem Raum, oder sind sie verteilt über mehrere Standorte und einfach via Chats und Mail verbunden? 

Aglaë Strachwitz: Beides trifft zu. Gestern, am Lancierungstag sassen wir tatsächlich alle im gleichen Raum, um uns möglichst schnell absprechen zu können. Heute sind wir aber schon wieder verteilt auf unterschiedliche Büros - aber stets via Chat und Mail miteinander verbunden.

Eure Kanadischen Kollegen haben ja insbesondere mit ihren Videoantworten begeistert, was plant ihr in diesem Bereich? 

Aglaë Strachwitz: [tweetable]Auch bei #AskMcDo sind Video geplant. Nicht im gleichen Ausmass wie in Kanada, aber es werden Videos folgen.[/tweetable]

Wie lange wird die Kampagne voraussichtlich laufen? 

Aglaë Strachwitz: Die Kampagne wird sicherlich eine Weile laufen. Wir sehen das als langfristige Initiative. Es wird ja schon durch unser wechselndes Angebot  immer wieder neuen Frage- und Gesprächsstoff geben. Die Kampagne ist für uns übrigen auch eine logische Ergänzung unserem Open Doors - Programm, das wir bereits seit Jahren mit grossem Erfolg in unseren Restaurants anbieten.

Damit zusammenhängende Frage: Was für Ziele habt ihr euch für die Kampagne gesetzt? Wann ist die Kampagne ein Erfolg? 

Aglaë Strachwitz: Gute Frage. Wir wollen möglichst viele spannende Fragen beantworten. Ein genaues quantitatives Ziel haben wir uns nicht gesetzt. Bei solchen Kampagnen muss man ja auch schauen wie sich das entwickelt. Eine Kampagne wie “Unser Essen, eure Fragen” lebt von den Kunden. Das hängt also auch davon ab, wie fragefreudig die Schweizer sind.

Ich bedanke mich herzlich für das interessante Gespräch und wünsche Ihnen und McDonald’s Schweiz viel Spass und Erfolg mit #AskMcDo. 

Das Interview ist auch auf dem Farner Blog zu finden.