ThingLink revolutioniert das visuelle Storytelling in Social Media

Die Idee von ThingLink ist so genial wie einfach. Im visuellen Web geht's um bildliches Storytelling. Und genau dafür hat der Start-Up das ideale Tool kreiert.

Mit ThingLink kann man interaktive und klickbare Bilder erstellen. Man lädt ein Bild hoch und markiert Elemente des Bildes mit Erklärungstexten, versieht sie mit Links zu weiterführenden Quellen oder bindet YouTube Videos, SoundCloud Streams oder eine ganze Reihe weiterer Richmedia Elemente gleich direkt ins Bild ein. Bilder können plötzlich singen, sprechen und verkaufen.

Die Möglichkeiten sind unendlich.

Hier ein Beispiel mit eingebundenen Musikvideos, SoundCloud Streams und Links zu meinem Blog. Einfach mit der Maus über die Bilder fahren und die eingebundenen Videos und Links erkunden.

 

Hier ein Beispiel mit eingebundenen Social Media Profilen sowie Amazon und iTunes Angeboten:

Auch Newsletter Registrierungsformulare von MailChimp lassen sich einbetten. Ich nutze diese Gelegenheit gleich, um meinen eigenen Newsletter zu lancieren:

Eine Übersicht über alle momentan verfügbaren Richmedia Einbindungen, sowie jeweils eine kurze Erklärung dazu, gibt es in dieser Präsentation:

ThingLink Rich Media Tags from ThingLink

Als ThingLink Nutzer hat man einen eigenen Kanal (hier geht's zu meinem), dem andere Nutzer folgen können. Die Bilder können kommentiert und eingebettet werden. Richtig interessant ist aber die gestern angekündigte Twitter Integration. Ab sofort sind die interaktiven Bilder von ThingLink direkt in einem Tweet erkundbar. Das sieht dann so aus wie in diesem Tweet.

Genau gleich funktioniert das auch auf Tumblr. Damit wird ThingLink zu dem Storytelling Tool fürs soziale Web. Für Nutzer wie du und ich, aber auch für Unternehmen und Marken.

Die Einsatzmöglichkeiten sind extrem vielseitig. Hier ein paar Ideen, wie ThingLink für die online Kommunikation von Unternehmen eingesetzt werden kann.

  • Infografiken mit eingebunden Expertenvideos und -Gesprächen anreichern. Natürlich können dann auch Links zu weiterführenden Informationen, Statistiken, Berichten oder Einschätzungen eingebaut werden.
  • Produkte und Angebote bewerben: zum Beispiel im Bereich Mode. Ein Bild eines Komplett-Looks twittern und dann gleich das Angebot auf Amazon, Etsy oder Ebay integrieren.
  • Die Geschichte hinter Produkten erzählen: Bilder von Produkten mit Videos zu deren Entstehungsprozess verknüpfen.
  • Personen & Teams vorstellen: Anstatt in einer Bildlegende Informationen zu den abgebildeten Personen aufzuführen, können sich diese gleich direkt im Bild in Form eines Videos vorstellen, zudem kann auf die Social Media Profile der Personen verlinkt werden.
  • Medienberichte kontextualisieren: Bild eines Medienberichtes mit eigenen Kommentaren (Text, Video oder Audi0) sowie Links zu weiterführenden oder korrigierenden Inhalten (Tweets, Posts etc.) versehen.

Für Unternehmen bietet ThingLink zudem spezielle Funktionen wie ein Statistik Tool, mit dem man die Clickraten analysieren kann, sowie die Möglichkeit mittels einer Applikation interaktive Bilder im Facebook Newsfeed erlebbar zu machen.

ThingLink hebt die visuelle Kommunikation im sozialen Web auf eine ganz neue Stufe. Ich bin gespannt, wann und von wem wir die erste ThingLink Kampagne sehen werden.

Das MailChimp Bild stammt von MailChimp selbst. Publiziert von .